So tickt die „Generation Z“ im Job

Forschen für die Praxis: Campus-Absolventin Lisa Gagel mit ihrer Bachelor-Arbeit „Erwartungen junger Arbeitnehmer an die Arbeitswelt“. | Foto: Campus M21

Zeit für die Familie, persönliche Freiheit, Selbstverwirklichung und ein optimistischer Blick in die Zukunft: Die „Generation Z", also diejenigen, die zwischen 1995 und 2010 geboren sind, verändern mit ihren Forderungen und Wünschen auch die Arbeitswelt. Lisa Gagel, Business-Management-Absolventin am Campus M21 in Nürnberg, ging in ihrer Bachelor-Arbeit der Frage auf den Grund: Was erwarten junge Arbeitnehmer von Arbeit und Beruf? Ihre Studie hat sie jetzt vor Personalchefs präsentiert.

Umfangreiche Studie mit Personalverantwortlichen

Bisher gab es dazu, was der neuen jungen Generation im Job wichtig ist, nur wenige konkrete aktuelle Daten. „Der Forschungsstand war sehr überschaubar", erinnert sich Lisa. Das wollte sie mit ihrer Arbeit ändern. In einer Vorstudie ergründete sie die Einstellungen und Erwartungen von „Digital Natives". Anschließend befragte sie in einer umfangreichen Erhebung Personalexperten in Unternehmen. Mit einbezogen bei den Experteninterviews waren auch die Studiengruppe der Wirtschafts- und Werbepsychologen aus dem dritten Semester im Studienzentrum Nürnberg und der Auftraggeber der Studie, die berufundfamilie Service GmbH.

Wie Unternehmen die „Generation Z" begeistern

Lisa wollte vor allem herauszufinden, wie Betriebe die Arbeitswelt in der Zukunft für die Mitarbeiter von morgen gestalten sollten. Eines der zentralen Ergebnisse: „Die Generation Z bevorzugt es, in Teilzeit zu arbeiten, weil die Freizeitorientierung sehr hoch ist", sagt Lisa. Auch Gesundheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz würden als sehr wichtig empfunden. Ebenfalls zentral: Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln, Offenheit und Anerkennung.